Diktator – der Film: Diktatur aus der Sicht eines Komödianten

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Diktator der FilmEin Diktator ist ein Alleinherrscher, d.h. Diktatoren haben die alleinige Macht über alles im Staat. Eine Diktatur war und ist eigentlich immer mit viel Tod und Elend verbunden. Warum auch immer, bisher hat es in der Geschichte keine Diktatur gegeben, von der man sagen könnte, dass sie erfolgreich gewesen ist.

Das allererste Mal, das man einen mehr oder weniger witzigen und kompletten Film über einen Diktator sehen konnte war im Jahre 1940. Sie werden sich sicher schon vorstellen können, über welchen Diktator es sich handelt. Der große Diktator, oder The Great Dictator, wie der Film im englischen heißt ist Charlie Chaplins Persiflage auf Adolf Hitler. Auf einer länge von 125 Minuten zeigt Charlie Chaplin, der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch Regie geführt, das Drehbuch geschrieben und die Produktion übernommen hat, die Geschichte von Adenoid Hynkel. Das war damals. Ein mehr aktueller Film kam im Jahre 2012 welcher ein nicht weniger satirischer Film war.

Der Diktator, von und mit dem Komödianten Sasha Baron Cohen. Sasha Baron Cohen ist Komiker und Schauspieler und wurde am 13. Oktober 1971 in London geboren. Bekannt wurde er durch seine verkörperten Personen Brüno, Borat und Ali G. Neben einigen Rollen in anderen Filmen, in Madagaskar lieh Cohen Julien seine Stimme. Der Diktator ist bisher der letzte Film in einer Hauptrolle.

Im Film handelt es sich um Admiral General Aladeen. Er regiert sein Land diktatorisch. Satirisch wird dargestellt, wie der Diktator sein Leben lebt und das von anderen einfach so ausschalten kann. Er ist reich, unheimlich reich und kann sich daher auch alles leisten. Wie zum Beispiel One-Night-Stands mit berühmten Schauspielerinnen. Die Treffen kommen zustande, aber nicht der Sex und auch keine Beziehung. Der Diktator im Grunde ein liebenswerter Mensch, doch durch seine Einstellung zu seinem Regime und seinem Volk eher grausam. Admiral General Aladeen ist in der Entwicklungsphase für Atomwaffen. Das hat der Westen mitbekommen und droht mit Krieg, wenn er nicht zu diesem Thema vor der UN Stellung nimmt.

In New York angekommen, wird Aladeen entführt. Die Entführung ist der Plan seines Onkels, dem Sicherheitschef Tamir. Um vorzutäuschen, das Aladeen wie geplant, aber mit einem anderen Vorhaben, vor die UN tritt, wurde ein ziemlich trotteliger Doppelgänger vorbereitet. Dem richtigen Aladeen hingegen wurde in einer Folter der lange Bart abgeschnitten. Er kann dennoch fliehen und will seinen eigenen Plan fortsetzen, was ihm aber durch sein neues Aussehen und anderen Schwierigkeiten zuerst nicht gelingt.

Auf seiner für ihn eher ungewöhnlichen Reise, trifft Aladeen auf viele verschiedene, lustige oder auch manchmal nicht lustige Situationen und Personen. In New York trifft er zum Beispiel auf all die von im zum Tode verurteilten Personen, die heimlich vor der Vollstreckung ihres Todes ins Exil geschickt wurden. Außerdem trifft er auf Frau Zoey, eine Linke Aktivistin mit einem Bioladen, in der er sich verliebt und die später auch seine Frau wird. Durch viele Umwege gelingt es im wieder seinen Platz einzunehmen und vor die UN zu treten. In seiner Rede verherrlicht er zuerst die Diktatur, spricht aber letztendlich die Demokratie aus.

Der Film ist eine satirische Komödie, die viele trashige Gags enthält. Cohen hat seine Figur, wie immer, Perfekt in Szene gesetzt. Aber selbst langjährige Fans Cohens sahen diesen Film eher als Mittelmaß. Was auch die Verkaufszahlen bestätigten. Ob es einem Gefällt oder nicht, bleibt jedem natürlich selbst überlassen. Ohne den Film zu kennen, kann man den Diktator auch als Spiele-App im iTunes Shop finden. Mehr Infos findet man auch hier: Online-Casino-Spiele in Deutschland. Dennoch ein kleiner Ausblick. Die Spiele von Wadiya sind, wie sollte es auch anders sein, die eigenen Olympischen Sommer Spiele des Diktators, bei denen man um jeden Preis Medaillen für das Land gewinnen muss. Genau wie der Film ist es hier eine Frage des Geschmacks eines jeden einzelnen.